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ÜBER UNS

Die Ritterhaus-Vereinigung Ürikon-Stäfa wurde 1943 gegründet, um das historische Ensemble aus Ritterhaus, Kapelle, Burgstall und Blumenhalde in Uerikon zu erhalten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dank des Engagements der Mitglieder werden die Gebäude gepflegt, vermietet und für zukünftige Generationen bewahrt. Mitgliedschaften und Spenden unterstützen den langfristigen Erhalt dieses einzigartigen Kulturerbes am Zürichsee.

RITTERHAUS TAFELRUNDE

Thomas Brandenberger

Präsident

Die historischen Häuser und die Umgebung bildeten früher den Dorfkern von Uerikon mit Läden, Bäckereien, Ferienheimen und Gewerbe. Umso wichtiger ist es, dieses Ensemble zu erhalten und den Menschen zugänglich zu machen.

Markus Tschumper

Kassier

Mir liegen diese einzigartigen, historischen Häuser am Herzen. Sie sind Zeitzeugen und wir setzen uns dafür ein, sie über Generationen hinweg zu erhalten.

Pascal Bühler

Betriebsleiter

Als Betriebsleiter des Ritterhaus-Ensembles wache ich über die historischen Gemäuer und halte sie in Schuss und orchestriere unsere Gastfreundschaft an diesem wundervollen Kraftort – Tag für Tag.

David Kobelt

Aktuar und Archiv

Die nachhaltige Nutzung des Ritterhauses als Teil der Gemeinde und Region ist mir wichtig – sozial, kulturell und verantwortungsvoll.

Katherine Hermans

Kommunikation Ritterhaus

Weil ich an die Kraft von Gemeinschaft glaube. Besonders dort, wo Menschen zusammenkommen, zuhören und gestalten: im Dorf.

Elisabeth Mäder

Protokollaktuariat / HR

Die historischen Häuser und deren Umgebung am schönen Zürichsee der Öffentlichkeit zu erhalten und den Zugang zu gewährleisten.

Kurt Epting

Gärten und Grünflächen

Die prägnanten historischen Bauten begleiten mich seit meiner Kindheit. Am Erhalt und der Weiterentwicklung dieser Ausdruckskraft möchte ich mitwirken.

Tom Frei

IT & Technik

Mein Engagement im Ritterhaus ist für mich eine wertvolle Möglichkeit, der Gemeinschaft etwas zurückzugeben und Teil eines lebendigen Miteinanders zu sein.

Armin Sidler

Bau und Infrastruktur

Alte Mauern brauchen Pflege. Mir liegt der Bestand historischer Bausubstanz und die Nachhaltigkeit von Renovationen am Herzen. Dafür setze ich mich ein.

VEREINSGESCHICHTE

40er:

Gründung und erste Schritte

Die Ritterhaus-Vereinigung wurde 1943 gegründet, um das historische Ritterhaus-Ensemble am Seeufer von Uerikon vor baulicher Zerstörung zu bewahren. Bereits kurz nach der Gründung erwarb sie Kapelle und Ritterhaus. Erste Renovationen begannen unmittelbar, etwa an der Kapelle, die strukturell gesichert und ästhetisch aufgewertet wurde.

50er:

Aufbau und Engagement

In den 1950er-Jahren wurde die Kapelle durch ein Chorfenster von Max Hunziker ergänzt, der Dachreiter erneuert und das Ritterhaus aussen renoviert. Auch wurde ein repräsentativer Hofbrunnen geplant. Die Nutzung des Ritterhauses als Tagungs- und Lagerort nahm zu, insbesondere durch kirchliche Gruppen. 1956 diente das Haus als Flüchtlingsunterkunft.

60er:

Rückführungen und Restaurierungen

Ein Meilenstein war 1961 die Rückführung der geschnitzten Decke aus dem Ritterhaus, die seit 1905 im Schweizerischen Landesmuseum gelagert war. Parallel dazu wurde bekannt, dass eine zweite historische Decke ins Victoria & Albert Museum nach London gelangt war. Mittlerweile hängt auch diese wieder im Ritterhaus.

70er:

Wende zum Eigenbetrieb

Nach dem Rückzug der Kirchgemeinde Neumünster als Dauermieterin übernahm die Vereinigung den Eigenbetrieb des Ritterhauses. Eine Hauswartwohnung im Burgstall wurde eingerichtet und ein internes Vermietungssystem aufgebaut. Damit begann die Zeit der vollständigen Eigenverantwortung für Betrieb und Unterhalt.

80er:

Öffnung und Substanzerhalt

Die Kapelle wurde auch für katholische Gottesdienste geöffnet. Der neue Präsident Andreas Pfleghard, kantonaler Denkmalpfleger, initiierte eine systematische Erhaltungspolitik für alle Gebäude. Der Verein wandelte sich von einer Rettungsorganisation zu einem professionellen Träger der Denkmalpflege mit stabilen Betriebsstrukturen.

90er:

Kontinuität der Nutzung

Die Nutzung der Kapelle veränderte sich – weniger Hochzeiten, mehr Taufen, Konzerte und Gedenkfeiern. Im Hintergrund wurde die Verwaltung modernisiert. Die öffentlichen und privaten Anlässe im Ritterhaus stärkten die Verankerung der Vereinigung in der Region.

00er:

Neue Nutzung durch Feriengäste

Das Haus Blumenhalde wurde in den Bestand aufgenommen, zunächst als Literaturatelier, später als Ferienhaus. 2010 folgte die Integration in die Stiftung «Ferien im Baudenkmal». Damit erweiterte der Verein seine Aufgaben um kulturell orientierte Tourismusangebote.

10er:

Strukturentwicklung und Jubiläum

Mit Präsident Thomas Brandenberger wurde der Vorstand in Ressorts gegliedert. Das Ritterhaus war stark frequentiert, die Kapelle vielfältig genutzt, die Blumenhalde als Ferienhaus sehr beliebt. Die Planungen zur Sanierung des Burgstalls konkretisierten sich. Das Jubiläum zum 75-jährigen Bestehen des Vereins wurde 2018 mit einem Fest gefeiert.

20er:

Wandel und Belastungsprobe

Die Ritterhaus-Vereinigung sieht sich mit wachsenden Investitionsdefiziten und knappen Ressourcen konfrontiert. Der bauliche Erhalt wird zunehmend anspruchsvoller. Zugleich verändert der starke Zuzug die lokale Struktur. Das kulturelle Interesse nimmt ab, die Bekanntheit des Ritterhauses geht spürbar zurück.

Ausblick

Welche Bedeutung kann ein historischer Ort wie das Ritterhaus künftig für eine wachsende und sich wandelnde Bevölkerung haben? Ist er ein Ort der Erinnerung, der Begegnung oder der Orientierung für kommende Generationen?

UNTERSTÜTZUNG

Werden Sie Mitglied der Ritterhaus-Vereinigung und tragen Sie aktiv zum Erhalt eines einzigartigen Kulturerbes bei.

Als Mitglied unterstützen Sie die Pflege und Nutzung des historischen Ritterhauses in Uerikon und helfen mit, kulturelle Veranstaltungen und Bildungsangebote zu ermöglichen. Sie erhalten Einladungen zu exklusiven Anlässen, Einblicke in aktuelle Projekte und werden Teil einer engagierten Gemeinschaft. Ihre Mitgliedschaft stärkt unsere Arbeit und sichert den Fortbestand dieses besonderen Ortes für zukünftige Generationen. Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung – herzlich willkommen!

Formular ausfüllen und Mitglied werden:

 

Spenden, Legate, Vermächtnisse und Erbschaften

Es ist ein kostspieliges Unterfangen, die historische Häusergruppe zu pflegen. Die Ritterhaus-Vereinigung Ürikon-Stäfa und ihre enthusiastischen Gründer haben sich vor über 80 Jahren entschieden, diese arbeitsintensive Aufgabe ehrenamtlich zu übernehmen und die eindrücklichen Gebäude unter Berücksichtigung höchster denkmalpflegerischer Kriterien der Bevölkerung zur Verfügung zu stellen. Der Zahn der Zeit nagt schon seit jeher an den geschichtsträchtigen Balken und Ziegeln, während der fortschreitende Klimawandel gleichzeitig neue Anforderungen an einen nachhaltigen Betrieb stellt.

Die Einnahmen durch die sozial verträgliche Vermietung decken seit der Gründung nur einen geringen Teil der anfallenden Kosten. Grosszügige Legate und Vermächtnisse helfen jedoch, dringend nötige Schritte zu gehen, um den Betrieb aufrecht und die Zukunft offen zu halten.

Zielgerichtet spenden

An Aufgaben und Projekten mangelt es nicht. Der Ritterhaus-Vereinigung Ürikon-Stäfa ist es jedoch wichtig, dass Legate zielgerichtet Verwendung finden. Aus diesem Grund empfehlen wir, die Zweckbestimmung in einem unverbindlichen Gespräch vorab mit unserem Vereinspräsidenten Thomas Brandenberger zu klären.

Kontakt:

E-Mail: thomas.brandenberger@ritterhaus-uerikon.ch
Tel: +41 79 469 01 67

Damit auch nachfolgende Generationen das kulturelle Erbe in Uerikon antreten und dieses weiter gestalten können, ist die Ritterhaus-Vereinigung Ürikon-Stäfa auch in Zukunft auf Ihre Grosszügigkeit angewiesen. Mit einer Spende oder der Berücksichtigung in Ihrem Testament können Sie steuerfrei helfen, diese hochgesteckten Ziele zu erreichen.

Direkt zum Einzahlungsschein:

JETZT SPENDEN

Spendenkonto:

Ritterhaus-Vereinigung Ürikon-Stäfa
Raiffeisenbank rechter Zürichsee
8708 Männedorf

IBAN CH44 8080 8001 3746 9563 1
Vermerk: Spende

EINBLICKE

Nach dem Ungarnaufstand 1956 fanden Flüchtlinge im Ritterhaus Ürikon Zuflucht – unter ihnen György Palasthy. Dort begann die bewegende Geschichte seiner Familie mit Erzsébet Baranyai, die später in Stäfa ein neues Leben aufbaute. Der Beitrag verbindet Zeitgeschichte mit persönlichen Erinnerungen und einzigartigen Einblicken ins Familienalbum.